Fremdfirmen

Betriebsfremde Organisationen

Betriebsfremde Organisationen sind Firmen, die auf dem Hochschulgelände im Auftrag des Auftraggebers (BIG, MFI, Montanuniversität Leoben) Arbeiten durchführen.

Hierzu gehören insbesondere

  • Bauarbeiten
  • Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten
  • Wartungsarbeiten
  • Reinigungsarbeiten

Koordination

§8 ASchG regelt das Zusammenarbeiten mehrerer ArbeitnehmerInnen verschiedener ArbeitgeberInnen in einer Arbeitsstätte.

Sinngemäß reflektiert §8:

(1) Werden in einer Arbeitsstätte, auf einer Baustelle oder einer auswärtigen Arbeitsstelle ArbeitnehmerInnen mehrerer Arbeitgeber beschäftigt, so haben die betroffenen Arbeitgeber bei der Durchführung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzbestimmungen zusammenzuarbeiten. Sie haben insbesondere

  • ihre Tätigkeiten auf dem Gebiet der Gefahrenverhütung zu koordinieren und
  • einander sowie ihre ArbeitnehmerInnen und die zuständigen Belegschaftsorgane über die Gefahren zu informieren.

(2) Werden in einer Arbeitsstätte ArbeitnehmerInnen beschäftigt, die nicht in einem Arbeitsverhältnis zu den für diese Arbeitsstätte verantwortlichen Arbeitgebern stehen, (betriebsfremde ArbeitnehmerInnen), so sind die für diese Arbeitsstätte verantwortlichen Arbeitgeber verpflichtet,

  • erforderlichenfalls für die Information der betriebsfremden Arbeitnehmer über die in der Arbeitsstätte bestehenden Gefahren und für eine entsprechende Unterweisung zu sorgen,
  • deren Arbeitgebern im erforderlichen Ausmaß Zugang zu den Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumenten zu gewähren,
  • die für die betriebsfremden Arbeitnehmer wegen Gefahren in der Arbeitsstätte erforderlichen Schutzmaßnahmen im Einvernehmen mit deren Arbeitgebern festzulegen und
  • für deren Durchführung zu sorgen, ausgenommen die Beaufsichtigung der betriebsfremden Personen.

Arbeitsschutzbestimmung für Fremdfirmen

BETRIEBSFREMDE ARBEITNEHMERINNEN

Arbeiten auf dem Hochschulgelände der Montanuniversität Leoben durch externe Unternehmen und deren Beschäftigte unterliegen den Arbeitsschutzbestimmungen für Fremdfirmen und betriebsfremde Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Diese Bestimmungen schaffen einen einheitlichen Rahmen für die sichere und koordinierte Durchführung von Arbeiten auf dem Hochschulgelände. Sie dienen insbesondere dazu,

  • Arbeiten durch Fremdfirmen geordnet, sicher und möglichst störungsfrei durchzuführen,
  • einen möglichst reibungslosen Betrieb der Einrichtungen der Montanuniversität Leoben sicherzustellen,
  • Personen-, Sach- und Umweltschäden zu vermeiden,
  • die Anforderungen des Arbeits-, Gesundheits-, Brand- und Umweltschutzes einzuhalten und
  • eine klare Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen der Montanuniversität Leoben und den beauftragten Fremdfirmen sicherzustellen.
 
VERBINDLICHE VORGABEN

Die Arbeitsschutzbestimmungen für Fremdfirmen und betriebsfremde Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind Bestandteil der jeweiligen Ausschreibungs- bzw. Vertragsunterlagen und damit verbindlich.

Fremdfirmen sind verpflichtet, die auf dem Hochschulgelände geltenden internen Regelungen und Sicherheitsvorgaben einzuhalten. Sie haben ihre eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend zu informieren, zu unterweisen und deren Einhaltung der Vorgaben sicherzustellen.

Darüber hinaus sind die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen sowie alle für die konkrete Tätigkeit erforderlichen Sicherheits- und Schutzmaßnahmen zu beachten.

 
AKTUELLE ARBEITSSCHUTZBESTIMMUNGEN

Die jeweils aktuell gültige Fassung der Arbeitsschutzbestimmungen für Fremdfirmen und betriebsfremde Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ergänzende Dokumente wie Campusplan, Sicherheitsfolder etc. finden Sie im Menüpunkt MEHR unter DOWNLOAD.

Bitte stellen Sie sicher, dass vor Beginn der Arbeiten Ihren MitarbeiterInnen die jeweils gültige Fassung bekannt ist und die darin enthaltenen Vorgaben eingehalten werden.